Schwedenfahrt 2009 / Blidingsholm

Gruppenbild, im Hint\
ergrund das Waschhaus mit Büro und ShopVom 7.8.2009 bis zum 16.9.2009 fuhren wir, die Zentauren, gemäß alter Tradition ins Ausland. Ziel unserer Reise war der Zeltplatz "Blidingsholm Gard" im Süden der historischen Provinz Smaland. Um Euch einen Eindruck davon zu vermitteln, wie sehr uns diese Reise prägte, erhaltet Ihr nur hier EXKLUSIV einen Einblick in unser geheimes, als ursprünglich nicht zu veröffentlichende Erinnerung geplantes SCHWEDENFAHRT-TAGEBUCH!

 

Fr., 7.8.2009

Als wir kaum vom StaLa zurück waren, packten wir gleich unsere 3 Kleinbusse für Schweden. Am Freitag, den 7. August haben wir uns um 16:00 Uhr am Kirchplatz getroffen, um pünktlich um 17:00 Uhr loszufahren. Jeannine und Siggi konnten leider nicht mitfahren. Schade!!

Außer den Zentauren waren noch Marie, Laura, Bene und Jens mit dabei.

Also, Gegenwart (hier enden die Vergangenheitsbetrachtungen unseres Hänschens): Zack, auf auf die Autobahn und schon stehen wir im Stau! Kurz noch Lobenstein, na toll! Wir unterhalten uns mit den Mit-im-Stau-Stehern, trinken Kaffee und rechnen kurz nochmal hoch, ob die Zeit noch reichen wird, um die Fähre in Sassnitz zu erreichen. Einer unserer Pausenparkplätze ist Wolfslake (zum Zwecke der Tradition). Jetzt ist die Luft ja außen erträglich, und im Bus ist es zum Glück nicht mehr so stickig.

 

Sa., 8.8.2009

Son\
nenaufgangUm 2:00 Uhr kommen wir dann bei der Fähre in Sassnitz an. Also hat die Zeit doch noch gereicht. Nach ein paar Umpack- und Umziehaktionen rollen wir etwas später als geplant um 3:15 Uhr auf die Fähre. Da alle Sitze im Warmen schon belegt sind machen wir es uns außen neben der Reeling auf Stühlen "bequem", teilweise schon schlafend, teilweise noch topfit. Da wir dann schon mal gesungen und "geraved" :). Nach etwa 2 Stunden Fahrt erwachen wir durchgefroren und die ersten Sonnenstrahlen spiegeln sich am Horizont des Meeres. Somit dürfen wir also unseren ersten Sonnenaufgang in Schweden erleben. Jetzt liegen nur noch zwei Stunden Fahrt vor uns. Kurz vorm Anlegen kommen auch die letzten Schlafmützen an Deck, und während wir vom Wind fast von Bord gepustet werden, genießen wir den Blick auf "Sverige". Nach den ersten hundert Metern auf schwedischem Boden fahren wir an eindeutig untypischen Palmen vorbei. Weitere drei Minuten später halten wir an, um dem Bedürfnis der Raucher nachzugehen. Die im Internet angepriesenen 180 km legen wir in gefühlten sieben Stunden zurück.

Am Zeltplatz "Blidingsholm Gard" angekommen, und nachdem alle wieder aufgewacht sindZeltplatz, suchen und beziehen wir unser "Zuhause" für die nächsten Tage. Als wir mit der Diskussion der Standorte der jeweiligen Zelte fertig sind machen wir uns an den Aufbau. Trotz vieler Hindernissen wie Steinen in der Wiese, Mückenschwärme, die uns beim Heringeinschlagen hinterrücks überfallen und einem zu kurz geratenen Jurtenstamm lassen wir uns nicht unterkriegen, stellen einen neuen Komplettdachjurtenaufstellrekord auf und überholen die Teilnehmer Ü-18, weil ihnen die Reihenfolge beim Aufstellen eines Gelenkbinders kurz entfallen ist. Einige entspannte Minuten später gibt es um 15:00 Uhr ein Mittagessen. Etwas typisch Deutsches: Käsespätzle

Während sich die meisten von der stressigen Anreise erholen (=schlafen :)), macht sich ein Team von Einkaufsspezialisten auf den Weg zum nächstgelegenen Supermarkt in Ryd. Danach machen wir einen gemeinsamen Ausflug zum See am Zeltplatz, um uns abzukühlen - so schön dass mans nicht in Worte fassen kann! Zum Abendessen gibt es schwedisches Brot, gesalzene Butter & Co.

Weil uns das ungewohnte freie Leben ohne geregelte Abläufe zu unheimlich wird, haben Lisa und Lena ein ausgeklügeltes Arbeitsgruppensystem ausgetüftelt, das uns das Leben erleichtert. Die schwedischen Gruppennamen sind zwar unaussprechlich, doch führen sie uns der heimischen Kultur näher. Um unseren Horizont noch mehr zu erweitern, liest uns Marie aus ihrer Auswahl an schwedischen Kinderbüchern die Kinder von Bullerbü vor. Nach ungefähr neun Kapiteln, als schon gedämpftes schnarchen über den Platz schallt, beenden wir unsere Märchenstunde und lassen den Abend bei Lagerfeuerliedern ausklingen.

 

So., 9.8.2009

Wie die Zeit vergeht! Mittlerweile haben wir schonden 9. August, an dem wir bis halb zehn ausschlafen dürfen, weil wir statt Frühstück und Mittagessen brunchen. Es gibt Rührei, "bacon", Knäckebrot, Joghurt und Obst.

Uli, Jakob B., Oli, Lisa, Lisa, Lena, Eileen und Nele nutzen den angebrochenen Tag und fahren mit Lisa Q. am Steuer und Lena als Navigator los nach Växjö. Um auch den kulturellen Aspekt Gewicht zu verleihen besichtigen wir als zweites eine Kirche. Davor fahren wir jedoch zum Wasserturm von Växjö, der durch Zufall zu einer Touristenattraktion geworden ist, als man entdeckt hat, dass er ein gigantische Echo (bis zu 15 mal) zurückwirft, wenn man genau in der Mitte unter dem "Vattentorn" steht. Dort treffen wir auch einen Mann mit Didgeridoo, der uns für schwedische Pfadfinder hält. Wir scheitern an dem Versuch, den Turm mit Tier- und ähnlichen Geräuschen zum Einsturz zu bringen und probieren es daraufhin mit einem mehrstimmigen Tiritomba, doch alles, was wir erreichen, ist, dass uns der Didgeridoo-Mann alleine lässt, woraufhin auch wir den Ort des Geschehens verlassen und Richtung Stadt zurückfahren.

Nach der Besichtigung von Växjö gehen wir zum See im Stadtpark und kaufen uns ein Eis. Das gestaltet sich mehr oder weniger schwierig, als die erste Bestellung auf Schwedisch, die nächsten auf Französisch bzw. auf einem undefinierbaren Kauderwelsch und dann aus Verzweiflung einfach auf Deutsch abgegeben werden. Schließlich haben aber alle die Eissorte, die sie wollten, und wir machen einen Spaziergang um den See. Auf einem besonders schönen Spielplatz entdecken wir unsere verpasste Kindheit wieder und probieren alles aus, vom Kettenkarussell bis hin zum Kletterbaum. Daheim angekommen fragen wir den Rest der Gruppe, wie sie ihren Tag verbracht haben.

Die Antwort: Ach, pfff.... waren baden...

Zum Abendessen gibt es Nudeln, davor gehen wir nochmal schwimmen im See und hinterher - nach der obligatorischen Geschichte - in den Schlafsack.

 

 Mo., 10.8.2009

Dann ist es auch schon wieder Montag! Wir stehen um halb neun auf, zum Frühstück gibt es Müsli, und um zehn machen wir uns auf den Weg zu den Kanus. Der nette Schwede vom Zeltplatz zeigt uns einen Film, der uns lehrt, wie wir achtsam mit der Natur umgehen, wir erfahren auch viel über das Jedermannsrecht - allerdings nichts darüber, wie man ein Kanu lenkt... (Und du, denke daran: Du hast nur ein Rückgrat! :)) Dann werden wir mit Schwimmwesten und Paddeln ausgerüstet uns starten die mit Spannung erwartete Tour, die uns bis an unsere Grenzen bringen würde.

Die erste Stromschnelle überwinden wir trotz einiger Anfangsschwierigkeiten dann doch, und paddeln auf den See hinaus. Nachdem wir einige Zeit lang auf dem von Schilf, Wald und Seerosen gesäumten Wasser vor uns hin fahren und sich unser Zeitgefühl sich komplett verabschiedet hat, werden wir von einem Gewitter überrascht. Da wir uns in den Alu-Kanadiern (wie es ja richtig heißt) auf dem See nicht mehr wirklich sicher fühlen, gehen wir an Land und vertreiben uns die Zeit im Wald mit Schwedenlauf. Die Lunchpakete sind schon weg, uns weil wir auch noch warte müssen, bis der Regen aufhört, damit die Kippen nicht nass werden, bauen Flo, Oli und Christopher einen Unterstand aus Kanus.

Als wir weiterfahren, umrunden wir eine Insel und machen uns - mit der Strömung - auf den Rückweg, der schneller und einfacher geht als die Fahrt zuvor. Am Ende der Strecke machen wir Bekanntschaft mit dem "Amazonas Schwedens", bei dem von beiden Seiten die Pflanzen auf den Fluss herein hängen und einem die Sicht erschweren. Dazu kommen noch die vielen großen Steine, durch die die Fahrt für einige zu einem richtigen Hindernis-Parcours wird, da es schwierig ist, die langen Boote durch die Engstellen zwischen den Felsen hindurch zu lenken. Letztendlich kommen doch alle heil durch, ohne schwere Verletzungen, jedoch sind alle müde und kaputt.

Trotz aller Müdigkeit muss das Kochteam sich aufraffen und den selbst hingebastelten Grill anwerfen, da die eifrigen Kanu-Fahrer schon alle hungrig auf das Essen warten! Der einzigartige Barbecue-Abend geht in einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer über, der allerdings für viele ziemlich bald endet, da wir schon bei der Gute-Nacht-Geschichte fast einschlafen.

 

Di., 11.8.2009

Das Erwachen am nächsten Morgen bringt für einige von uns eine böse Überraschung: Alles ist pitsch-patsch nass, da es die ganze Nacht wie aus Eimern gegossen hat! Unsere Schuhe, die wir zum trocknen an Feuer gestellt hatten, sind vom Regen voll erwischt worden und klatschnass!! :(. Doch nach dem ersten Schreck wird die Stimmung wieder besser! Nach einem ausgiebigen Frühstück, dass bis um halb elf dauert, wird abgespült, geduscht, der Shop besucht oder einfach nur rumgegammelt. Zum Mittagessen gibt es dann für alle chinesische Reispfanne mit Keksen zum Nachtisch!

ElchAnschließend setzen wir uns alle in unsere kom- fortablen Reisebusse und machen uns auf den Weg zum Elchpark. Dort angekommen, stürzen die Ersten von uns sich gleich in den Touri-Shop, und manch andere sucht erst mal die "Toaletts" auf. Als sich jeder beim Hans seinen Elchstempel abgeholt hat, geht die Rundwanderung durch den Park endlich los! Wie immer gibt es drei Gruppen, die, die durchhetzen von einem Gehege zum anderen, die, die sich Zeit lassen und zuletzt die Gruppe, die dahinrutschen und scheinbar jeden einzelnen Ast und jedes Tier haarklein inspizieren.

Die Elche, die wir sehen sind super groß und schön. Wir streicheln die Elche sogar, und ob mans glaubt oder nicht, die hamm ein echtes PLÜSCHGEWEIH!! In einem Gehege sind sogar zwei "Mini-Elche", die total putzig sind! Nervig sind nur die absoluten Touristen, die mit den Elchen reden als wären sie Topmodels: "...ja, bleib so, beweg dich nicht!... genau so... puut putt putt... schau mal her!" So was, und dann noch, <klick>, <klick>, <klick>, die Fotoapparate. Doch die Elche wissen sich zu wehren und niesen die aufdringlichen Touristen voll!

Elch2

Nachdem die Runde durch den Park beendet ist und wir alle Elche gesehen haben, gehen wir in den Touri-Shop zurück, in dem eifrig Souvenirs gekauft werden. Am Zeltplatz zurück wird sich erstmal von der Fahrt entspannt und aufs Abendessen gewartet. Serviert werden einzigartige Pfannkuchen, sowohl herzhafte als auch süße, die von den Pflaumen super gekocht wurden. Wie jeden Abend wird ein Feuer angeschürt und man setzt sich gemütlich zusammen. Heute werden allerdings auch noch sämtliche Klamotten, Handtücher und Schuhe zum Feuer gebracht, um diese dort zu trocknen. Weil die meisten im "Trocknen-Fieber" sind, und der Rest schon singt, vergessen wir sogar unsere allabendliche Geschichte zu lesen.

 

Mi., 12.8.2009

Ja, hamma scho wieder Mitttwoch?! :)

Beim Frühstück planen wir eigentlich (spontan), erst zum Nationalpark zum Wandern zu fahren und hinterher eine Astrid-Lindgren-Tour mit Katthult, Vimmerby und Co. zu machen. Also beschließen wir (spontan), diesen Ausflug auf morgen zu verschieben und heute lieber alte Autos anzugucken. Nicht so spannend, wie sichs anhört, HAHA! :) Nee, Schrottplatzwar ganz nett...: Wir laufen ca. 200 m in den Wald rein, der Weg idyllisch gesäumt von platten Autoreifen, bis zwischen den blühenden Birken majestätisch vor sich hin rostende Autos auftauchen... oder so ähnlich. Im Prinzip eigentlich nur ein riesiger Schrottplatz mitten im Wald, nicht nur mit rostigen Autos und Fahrrädern, sonder auch übersät mit Schrauben, Bierdosen und alten Bettgestellen. Schon komisch, dass so was zu einer Touristenattraktion wird - obwohl ja einige DPSG'ler ganz begeistern davon sind....

NaturparkAls auch die letzten "Trutschler" :) wieder aus dem Wald auftauchen, geht die Fahrt (nach der gewohnten Raucherpause :)) weiter auf die Urwaldinsel, ein Stück Natur, das weitestgehend unberührt ist und auch unter Naturschutz steht. Einige mag der Wald nicht ganz so faszinieren, andere jedoch umarmen jeden Baum, der sich ihnen in den Weg stellt, lesen (fast) alle Hinweisschilder - von "Pilze in Bäumen" über "Die Birke im Winter" bis hinzu "Das Blattmosaik" - und brauchen ziemlich lange, bis sie aus dem Wald wieder rauskommen. :)

Nachdem alle wieder aufgetaucht sind, fahren wir zum Einkaufen nach Tingsryd und werden später am Zeltplatz von Jens und Beni begrüßt, die daheim geblieben sind und auf die Zelte aufgepasst haben.

 

Do., 13.8.2009

Aaaam... Donnerstag ist die Erdbeer-Gruppe mit Frühstückmachen dran und entdeckt warmes Müsli für sich... Für die Tagesgestaltung bilden sich drei Neigungsgruppen. Nummer 1: Jens und Beni bewachen den Zeltplatz. Nummer 2: Die Mädels (+ Uli) begeben sich auf die Spuren Astrid Lindgrens. Nummer 3: alle Jungs (ohne Uli) + Hans und Bernd begeben sich in eine Kupfer, äh... NICKELgrube.

Die Neigungsgruppe Nr. 2 verbringt einen sehr schönen, erlebnisreichen Tag in Vimmerby und Umgebung. Wir besichtigen das Geburtshaus von Astrid Lindren in Näs, ihr Familiengrab, laufen durch die Stadt und fahren zu Michels Katthult-Hof und nach Bullerbü, wo es ein schönes Café gibt. Natürlich kaufen wir auch die obligatorischen Souvenirs (jaja damits der Nachwelt erhalten bleibt, wir kaufen auch Servietten), und wenn wir seinen Gesichtsausdruck richtig deuten, überlegt sich Uli spätestens an diesem Punkt, wieso er eigentlich nicht in die Kupfer-, äh... NICKELgrube wollte. Andere Leute haben für ihre Entscheidung ganz eindeutige Gründe: "Ich fahr doch net ZWEI Stunden durch die Gegend, um mir drei HÄUSER anzuschaun, in die ma no net mal REIN kann!!" Wie viel spannender muss es da doch sein, in völliger Finsternis durch eine unterirdische Höhle zu kriechen? Anbei etwas Platz, für den Fall, dass einer der Teilnehmer dieses prägende Erlebnis schildern möchte:

Ohne Worte:

 Mine1

Ach ja, und falls der Beni und der Jens was von ihrem Tag erzählen wollen:

 

 

So. Der Freitag s <= Nicht so schnell, gell? Gibt ja noch was: Nachdem die Neigungsgruppe Nr. 2 als letze am Zeltplatz eintrifft (ca. halb neun, die Neigungsgruppen Nr. 1 und Nr.3 haben sich die Zeit derweil mit einem Kubb-Turnier vertrieben), gibt es (von Neigungsgruppe N1 gekochtes) Abendessen in Form von Reis + Eintopf mit schwedischen Fleischklößchen (Köttbullar). Den angebrochenen Abend nutzen manche von uns in der Zeltplatz-eigenen Sauna, andere ...schlafen :)

 

Fr., 14.8.2009

So :). Der Freitag steht ganz im Zeichen des Genießens des letzten ganzen Tages... oder so... Nachmittags wird das "1. Internationale VCP-Pegnitz Zentauren at Blindingsholm Kubb-Turnier" (kurz: 1. IVCPPZBKT) veranstaltet (And the Zentaurens best Kubb-Team is: TEAM CIDRE!) und noch letze Mitbringsel gekauft , und am

 

Sa., 15.8.2009

Samstag gehts an den Abbau. Da wir schon mittags losfahren, die Fähre jedoch erst abends ablegt, verbringen wir den Nachmittag in Trelleborg (Nicht nur im McDonalds :)) Die letzte Wartezeit vor dem Fähranlieger überbrücken wir dann noch mit Öffentlichkeitsarbeit, das heißt, wir geben unser Liederrepertoire zum Besten - von "Wonderwall" bis zu (auf Zuschauerwunsch performten) "Die Affen rasen durch den Wald". Dann legen wir ab und genießen die letzten Blicke auf Schweden.

Trelleborg

 

So., 16.8.2010

Wir erreichen Deutschland mehr oder weniger fit (abhängig von der Nachtgestaltung) und kommen am Sonntag, den 16. August um 15:00 Uhr wieder in Pegnitz an.

 

Jede Menge interessante Bilder gibt es unter:http://vcp-pegnitz.de/bilder.html?galAlbum=9